Bis um 9.30 Uhr waren startbereit:
- Lange Strecke (12,50 km): 27 TN aus folgende Vereinen des TG Feldberg.
TV Dornholzhausen, TSG Nieder-Erlenbach, MTV Kronberg und TuS Steinbach. Pünktlich um 9:45 Uhr starteten, mit einem versierten Taunuskenner (Freund von Dieter) die LangwandererInnen.
- Strecken verlauf: Die ambitioniert Wanderroute führte von der Bushaltestelle (Stadtranderholung) über den Hirschgarten Richtung Bleibeskopf.
Traditionell wurde ein Gipfelschnaps inhaliert und weiter ging es über die
Homburger Hütte am „kalten Wasser“ (Dornbach). Nach dem Niederbrand – vor etwa 5 Jahren - neu erbaut und lädt müd gewordene WanderInnen im Taunus zu einer Rast zum Verweilen ein.
Bald danach waren die Hirschsteine erreicht mit denen eine Episode verbunden ist:
Zwei Hirschsteine kennzeichnen 1xStandort des Schützen und 1xStandort des Hirsches. Sie erinnern an einem Prachtschuss des Landgrafen Ferdinand zu Hessen, als er voller Stolz einen Hirschen (ein14-Ender solls gewesen sein) erlegte. Am 8. März 1854 war der Landgraf allein auf der Jagd und sah hangabwärts, in 150 Schritt (42 m) Entfernung, einen Hirschen stehen. Zur Erinnerung an diese Begebenheit der obere Stein markiert den Standort des fast 71 jährigen Schützen und der untere Stein markiert den Standort des erlegten Hirsches.
- Kurze Strecke (7,50 km): 14 TN aus den gleichen Vereinen wie bei der Langen Strecke. Pünktlich um 10:30 Uhr starteten, mit Dieter Fink, Wanderwart vom TV Dornholzhausen die KurzwanderInnen.
Es ging vom Startplatz,Bushaltestelle (Stadtranderholung), wie den LangwanderInnen südlich durch den Forstgarten.
Der Forstgarten in Bad Homburg, 1821 angelegt, bietet in seiner historischen Pracht einen Teich mit davor gelagertem Teehäuschen, Brücken und vieles mehr zum Erleben und Entspannen. Seinen idyllischen Charakter erhielt der Forstgarten ab 1821 unter Landgraf Friedrich VI. Joseph und seiner Gemahlin Elizabeth, Tochter des englischen Königs George III. Innerhalb der Landgräflichen Gartenlandschaft stellt dieser Bereich ein herausragendes Beispiel für die Philosophie dar, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Das Landgrafenpaar kultivierte exotische Pflanzen, die es aus England bezog und deren Samen und Setzlinge Seefahrer aus Übersee mitgebracht hatten und erprobte sie auf ihre Eignung für das mitteleuropäische Klima. Aber auch als Baumschule für heimische Gehölze diente der Forstgarten. Besucher erleben den Forstgarten heute wieder in seiner historischen Pracht. Der Teich und sein von der Romantik inspiriertes Umfeld sind instandgesetzt, das Teehäuschen ist wiederaufgebaut, das Wegenetz ausgebaut und sechs historische Brücken, die über Bachläufe führen, laden zu einem naturkundlichen Erlebnis ein. Eine entspannte Rast bieten Sitzplätze. Für botanisch Interessierte sind dendrologische Besonderheiten ausgeschildert.
Der Forstgarten wurde ab 1821 unter Landgraf Friedrich VI. Joseph und seiner Gemahlin Elizabeth, der Tochter des englischen Königs George III. angelegt.
Das Teehäuschen im Forstgarten in Bad Homburg ist eine historische, wiederaufgebaute Attraktion innerhalb der Landgräflichen Gärten. Es befindet sich in der Nähe des wiederhergestellten Teiches und ist Teil eines romantisch gestalteten Parks, der nach historischem Vorbild rekonstruiert wurde. Der Forstgarten diente einst als Baumschule und beherbergt heute wieder eine botanische Sammlung.
Wiederaufbau Das historische Teehäuschen wurde rekonstruiert, um die ursprüngliche Atmosphäre des Gartens wiederherzustellen.
Gestaltung: Der Forstgarten wurde nach romantischen Vorbildern neu angelegt, inklusive des Teiches und einer historischen Wegführung.
Botanische Bedeutung: Ursprünglich als Baumschule genutzt, beherbergt der Garten heute wieder eine botanische Sammlung mit historischen Bäumen und Sträuchern, die mit Schildern benannt sind. Zugänglichkeit: Der Garten ist täglich für Besucher geöffnet und gut zugänglich, z.B. über die Tannenwaldallee oder den Elisabethenschneise.
Und weiter ging es am am Gestüt Erlenhof vorbei, über die Hardertsmühle zu den Mammutbäumen am Frankfurter Forsthaus. Die faszinierenden Bäume sind über 150 Jahre alt und stammen aus dem fernen Kalifornien. Von da aus ging es weiter zum Forellengut.
Dort trafen die beiden Wandergruppen fast gleichzeitig am Vorverpflegungspunkt Forellengut – von wegen dem verdienten Wanderabschlusskorzen - ein.
Ab hier verlief die Wegstrecke – etwa noch zwei Kilometer – gemeinsam über den Krausbäumchenweg und dem Elisabethenstein zum Endpunkt der wunderbaren, bei schönstem Wetter stattgefunden habenden und hervorragend vom TVD organisierten Gauwandertagswanderung 2025..
Der gemeinsame zu jeder Wanderung gehörende Einkehrschwung wurde im Peter- Schall-Haus zelebriert. Hier waren die ganz fleißige Dornholzhäuser Damen: Ingrid und Hannelore in der Küche und im großen Saal aktiv zur Vorbereitung der Kalorienverlust--aufbaunahrung. Dafür ganz, ganz großes Lob und vielen Dank..
Nicht zu vergessen die aktiven Männer Gunnar und Dieter vom TVD die für die Vorbereitung – einen Tag zuvor die ganz leckere Bohnen-Eintopfsuppe mit oder ohne Würstchen vorbereitet (gekocht) haben. Einfach lecker, wohlschmeckend und großen Dank dafür.
Nach vielen Gesprächen der TeilnehmerInnen zur gelungenen Veranstaltung, wurde die wanderstärkste Wandergruppe des diesjährigen Gauwandertages vom Turngau Feldberg ausgezeichnet mit dem Wanderschild der an den TV Dornholzhausen ging. (Bereits um zweiten Mal.)
Alle Teilnehmer erhielten, wenn sie denn wollten, einen Turngau Feldberg Ansteckpin anlässlich des diesjährigen Gauwandertages.
Verbunden mit einer Bitte an alle Vereine des TGFeldberg, im nächsten Jahr wider mehr aktiv mit dabei zu sein.
Dieter Fink (Passionierter Wanderwart des TVD) und
Jochem Entzeroth (GauwanderwartTGF)


