Fortbildung im Gesundheitssport 2026

Funktionelles Ganzkörpertraining mit Kleingeräten wie Tennisring & Redondoball XXL

Veranstaltungsort:             Sporthalle im Hausmannspark
                                             61348 Bad Homburg, Hessenring 156

Beginn:                                1. November 2026   9:30 – 16:30 Uhr

Meldeschluss:                     15. Oktober  2026

Kosten:                                € 60,00 Seminar, Script und Verpflegung

Anmeldung:                        Gudrun Reuter, gesundheitturngau-feldberg.de

 

Referentin: Antje Hammes

Im Mittelpunkt stehen Mobilität, Core-Stabilität, neurozentriertes Training, Kraftentwicklung sowie Gehirntraining – für eine ganzheitliche Förderung von Körper und Geist.

In dieser Tagesfortbildung geht es um:

- Planung und Durchführung von abwechslungsreichen Trainingseinheiten mit den genannten Geräten.

- Integration von Mobility- und Core-Übungen in ein fließendes Ganzkörperkonzept.

- Anwendung neurozentrierter Trainingsprinzipien zur Verbesserung von Koordination, Wahrnehmung und Bewegungsqualität.

- Kombination von funktionellem Krafttraining mit Elementen des Gehirntrainings (z. B. Koordinations- und Fokusübungen)

Wenn du Freude daran hast, Menschen ganzheitlich in Bewegung zu bringen und Körper, Gehirn und Wahrnehmung zu verbinden wird Dir die Fortbildung gefallen

Die Fortbildung wird mit 8 LE zur Verlängerung der 1. + 2. Lizenzstufe, auch bei HBRS Reha-Sport, anerkannt.

Wanderbericht Gauwandertag 2025

| Erstellt von Jochem Entzeroth

Die Gauwanderung des Turngau Feldberg war, zurückschauend in diesem Jahr, ein gelungene Herbstwanderung. Ausgedacht und vorgewandert vom Wanderwart des TV Dornholzhausen, Dieter Fink. Mit den Voranmeldungen hat es gut geklappt, aber ein paar mehr als nur 4 Vereinen des TG Feldberg (mehr als 60 Vereine) hätten es schon sein können.

Bis um 9.30 Uhr waren startbereit:

- Lange Strecke (12,50 km): 27 TN aus folgende Vereinen des TG Feldberg.

TV Dornholzhausen, TSG Nieder-Erlenbach, MTV Kronberg und TuS Steinbach. Pünktlich um 9:45 Uhr starteten, mit einem versierten Taunuskenner (Freund von Dieter) die LangwandererInnen.

- Strecken verlauf: Die ambitioniert Wanderroute führte von der Bushaltestelle (Stadtranderholung) über den  Hirschgarten Richtung Bleibeskopf.

Traditionell wurde ein Gipfelschnaps inhaliert und weiter ging es über die

Homburger Hütte am „kalten Wasser“ (Dornbach). Nach dem Niederbrand – vor etwa 5 Jahren -  neu erbaut und lädt müd  gewordene  WanderInnen im Taunus zu einer Rast zum Verweilen ein.                                               

Bald danach waren die Hirschsteine erreicht mit denen eine Episode verbunden ist:

Zwei Hirschsteine kennzeichnen 1xStandort des Schützen und 1xStandort des Hirsches. Sie     erinnern an einem Prachtschuss des Landgrafen Ferdinand zu Hessen, als er voller Stolz einen Hirschen (ein14-Ender solls gewesen sein) erlegte. Am 8. März 1854 war der Landgraf  allein auf der Jagd und sah hangabwärts, in 150 Schritt (42 m) Entfernung, einen Hirschen stehen. Zur Erinnerung an diese Begebenheit der    obere Stein markiert den Standort des fast 71 jährigen Schützen und der untere            Stein markiert den Standort des erlegten Hirsches.

- Kurze Strecke (7,50 km): 14 TN aus den gleichen Vereinen wie bei der Langen Strecke. Pünktlich um 10:30 Uhr starteten, mit Dieter Fink, Wanderwart vom TV Dornholzhausen die KurzwanderInnen.

Es ging vom Startplatz,Bushaltestelle (Stadtranderholung), wie den LangwanderInnen südlich durch den Forstgarten.

Der Forstgarten in Bad Homburg, 1821 angelegt, bietet in seiner historischen Pracht einen Teich mit davor gelagertem Teehäuschen, Brücken und vieles mehr zum Erleben und Entspannen. Seinen idyllischen Charakter erhielt der Forstgarten ab 1821 unter Landgraf Friedrich VI. Joseph und seiner Gemahlin Elizabeth, Tochter des englischen Königs George III. Innerhalb der Landgräflichen Gartenlandschaft stellt dieser Bereich ein herausragendes Beispiel für die Philosophie dar, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Das Landgrafenpaar kultivierte exotische Pflanzen, die es aus England bezog und deren Samen und Setzlinge Seefahrer aus Übersee mitgebracht hatten und erprobte sie auf ihre Eignung für das mitteleuropäische Klima. Aber auch als Baumschule für heimische Gehölze diente der Forstgarten. Besucher erleben den Forstgarten heute wieder in seiner historischen Pracht. Der Teich und sein von der Romantik inspiriertes Umfeld sind instandgesetzt, das Teehäuschen ist wiederaufgebaut, das Wegenetz ausgebaut und sechs historische Brücken, die über Bachläufe führen, laden zu einem naturkundlichen Erlebnis ein. Eine entspannte Rast bieten Sitzplätze. Für botanisch Interessierte sind dendrologische Besonderheiten ausgeschildert.

Der Forstgarten wurde ab 1821 unter Landgraf Friedrich VI. Joseph und seiner Gemahlin Elizabeth, der Tochter des englischen Königs George III. angelegt.

 Das Teehäuschen im Forstgarten in Bad Homburg ist eine historische, wiederaufgebaute Attraktion        innerhalb der Landgräflichen Gärten. Es befindet sich in der Nähe des wiederhergestellten Teiches         und ist Teil eines romantisch gestalteten Parks, der nach historischem Vorbild rekonstruiert wurde. Der Forstgarten diente einst als Baumschule und beherbergt heute wieder eine botanische Sammlung. 

Wiederaufbau Das historische Teehäuschen wurde rekonstruiert, um die ursprüngliche Atmosphäre des Gartens wiederherzustellen.

Gestaltung: Der Forstgarten wurde nach romantischen Vorbildern neu angelegt, inklusive des Teiches und einer historischen Wegführung.

Botanische Bedeutung: Ursprünglich als Baumschule genutzt, beherbergt der Garten heute wieder eine botanische Sammlung mit historischen Bäumen und Sträuchern, die mit Schildern benannt sind. Zugänglichkeit: Der Garten ist täglich für Besucher geöffnet und gut zugänglich, z.B. über die Tannenwaldallee oder den Elisabethenschneise.

Und weiter ging es am am Gestüt Erlenhof vorbei, über die Hardertsmühle zu den Mammutbäumen am Frankfurter Forsthaus. Die faszinierenden Bäume sind über 150 Jahre alt und stammen aus dem fernen Kalifornien. Von da aus ging es weiter zum Forellengut.

Dort trafen die beiden Wandergruppen fast gleichzeitig am Vorverpflegungspunkt Forellengut  – von wegen dem verdienten Wanderabschlusskorzen - ein.

Ab hier verlief die Wegstrecke – etwa noch zwei Kilometer – gemeinsam über den Krausbäumchenweg und dem Elisabethenstein zum Endpunkt der wunderbaren, bei schönstem Wetter stattgefunden habenden und hervorragend vom TVD organisierten Gauwandertagswanderung 2025..

Der gemeinsame zu jeder Wanderung gehörende Einkehrschwung wurde im Peter- Schall-Haus zelebriert. Hier waren die ganz fleißige Dornholzhäuser Damen:  Ingrid und Hannelore in der Küche und im großen Saal aktiv zur Vorbereitung der Kalorienverlust--aufbaunahrung. Dafür ganz, ganz großes Lob und vielen Dank..

Nicht zu vergessen die aktiven Männer Gunnar und Dieter vom TVD die für die Vorbereitung – einen Tag zuvor die ganz leckere Bohnen-Eintopfsuppe mit oder ohne Würstchen vorbereitet (gekocht) haben. Einfach lecker, wohlschmeckend und großen Dank dafür.

Nach vielen Gesprächen der TeilnehmerInnen zur gelungenen Veranstaltung, wurde die wanderstärkste Wandergruppe des diesjährigen Gauwandertages vom Turngau Feldberg ausgezeichnet mit dem Wanderschild der an den TV Dornholzhausen ging. (Bereits um zweiten Mal.)

Alle Teilnehmer erhielten, wenn sie denn wollten, einen Turngau Feldberg Ansteckpin anlässlich des diesjährigen Gauwandertages.

Verbunden mit einer Bitte an alle Vereine des TGFeldberg, im nächsten Jahr wider mehr aktiv mit dabei zu sein.

 

Dieter Fink (Passionierter Wanderwart des TVD) und

Jochem Entzeroth (GauwanderwartTGF)

 

Bericht mit Bildern in PDF.

Aktive des Turngaus Feldberg erfolgreich beim Deutschen Turnfest in Leipzig

Leipzig verwandelte sich vom 28. Mai bis 1. Juni 2025 in eine wahre Turn-Metropole: Beim Internationalen Deutschen Turnfest strömten rund 80 000 aktive Sportlerinnen und Sportler in die Messestadt zur weltweit größten Wettkampf- und Breitensportveranstaltung. Mitten in diesem sportlichen Großereignis glänzte der Turngau Feldberg, der mit 196 Aktiven aus 13 Vereinen anreiste und am Ende 25 Podestplätze errang.

Schon die Mehrkampf-Wettbewerbe gerieten zur Medaillen-Schmiede: In der Jugendklasse W 16/17 krönte sich Jelena Bennewitz (TV Kalbach 1890) zur Deutschen Jugend-Meisterin im Sechskampf. In der jüngsten weiblichen Klasse W12/13 landete Sara Chwala-Grad (SG 1862 Anspach) mit punktstarken Bodenküren und einem gehockten Salto am Mini-Trampolin ebenfalls auf Gold-Rang, während Andreas Syguda (Schulsport-Club Königstein) im Wahlwettkampf der Klasse M55 mit seiner Vielseitigkeitsprüfung aus Barren, Sprint und Rope-Skipping die Konkurrenz deutlich hinter sich ließ. Silber sicherte sich die Anspacherin Mia Soleil Neininger im Wahlwettkampf der Klasse W 14/15, und die Routiniers Stefan Riehl (TSV Ober-Erlenbach, M65) sowie Carl Maier (TV Weißkirchen, M 16/17) komplettierten das Feldberger Mehrkampf-Glück mit Bronze.

Die Gerätturn-Halle gehörte ganz den Bad Homburger Talenten der SGK: Adam Dröge sicherte sich den Wahlwettkampf M 12/13Nikita Guzev triumphierte zeitgleich im Deutschland-Cup LK 2 M 12/13 und Luis Philipp turnte im Pokal-Wettbewerb LK 2 M 14/15 souverän zu Gold. Der Weißkirchener Marius Brenner erkämpfte im Wahlwettkampf der Männerklasse M 30/34 Silber, und Nachwuchsturner Noel Heidt (SGK Bad Homburg) rundete das Ergebnis mit Bronze im Pokalwettkampf LK 2 M 12/13 ab.

Im hohen Alter noch immer federleicht präsentierte sich Jochem Entzeroth (TV Weißkirchen): Der 80-Jährige griff mit anmutigen Reifen- und Bandübungen Bronze im Wahlwettkampf in der Gymnastik-Kategorie M 80 plus. Auf der Leichtathletik-Anlage sprintete und sprang Willi Hahn (TSG Nieder-Erlenbach) im Wahlwettkampf M 70/74 ebenfalls zu Rang drei.

Für rasante Bilder sorgte das Rope Skipping in Messehalle 3: Heinrich-Alexander Engels (TV Weißkirchen) wirbelte im Wahlwettkampf Jump in der Klasse M 35/39 zu Gold, während Johannes Kowalski (HTG Bad Homburg) in der Altersklasse AK 2 (15/16 Jahre) Silber für den Triple-Under und Bronze im 30-Sekunden-Speed-Sprint holte. Vereinskameradin Hannah Dutschke sammelte Silber in der AK 4 (19 Jahre und älter) über die schweißtreibenden drei Minuten Speed-Endurance.

Auch im Wasser triumphierte der Nachwuchs: Der 13-jährige Timur Syguda (SC Königstein) schwamm im Wahlwettkampf M 12/13 zu Bronze und stürmte tags darauf beim Orientierungslauf über 2 km (M 12/14) sogar zu Gold. Vater Andreas Syguda rundete das Familien-Double mit Silber über 4 km (M 55 plus) ab.

Auf dem Prellball-Feld, wo reflexschnelles Zuspiel und flache Schmetterbälle gefordert sind, griff das eingespielte Duo Anja Brehl und Nicole Dratwa (TG Ober-Rosbach) in der Damenklasse W 19 plus nach Bronze. Die Prellball-Urgesteine Albrecht Amrein & Winfried Zimmermann vom TSV Ober-Erlenbach erspielten sich in einem wesentlich jüngeren Teilnehmerfeld den 3. Platz in der Altersklasse M50+. Im Rhönrad, der ästhetisch-akrobatischen Rolle auf zwei Reifen, erturnte sich Bero Kalevi Schröter Silber in der Männerklasse AK B 17/18, während Julia Butzke (AK L 17/18) ebenfalls Rang zwei und Janika Heidecke (AK L 25/26) Bronze für den TUS Nieder-Eschbach einfuhren.

Nach fünf intensiven Tagen kehrten die Feldbergerinnen und Feldberger mit einem ganzen Koffer voller Edelmetall zurück in den Taunus – und mit dem stolzen Wissen, die Farben ihres Gaues bei der größten Breitensport-Bühne der Welt würdig vertreten zu haben. Ihre 25 Podestplätze quer durch alle Altersklassen zeigen eindrucksvoll, wie breit und leistungsfähig die Vereinslandschaft zwischen Feldberg und Main inzwischen aufgestellt ist – ein starkes Ausrufezeichen für den Turnsport in der Region.

Silber für Power-Jumper Emma und Johannes bei der Rope Skipping WM in Japan

| Erstellt von Michaela Kowalski

Haben die HTG Power Jumper allein schon die Qualifikation zur bislang größten Rope Skipping Weltmeisterschaft als großen Erfolg angesehen, schraubten sie die Erwartungen im Vorfeld doch deutlich herunter. All zu übermächtig erschien die internationale Konkurrenz insbesondere aus dem asiatischen Raum, in dem die Sportart Rope Skipping bzw. Jump Rope inzwischen sehr professionell, staatlich unterstützt und auf einem sehr hohen Niveau betrieben wird.

Gleich zu Beginn des International Open Tournaments (IOT) zeigte sich bei den Speed-Disziplinen auch gleich die beeindruckende Stärke beim asiatischen Heimspiel. Das mixed Team aus China (Enze Jin und Sihan Zhao) sprangen mit 194 Doppeldurchschlägen im Double Under Relay im IOT gleich einmal einen neuen Weltrekord.

Somit wurde schnell deutlich, dass die seitens der HTG Springer sonst so geliebten Speed-Wettbewerbe wenig Aussicht auf Erfolg bieten würden. Doch nun zahlte sich die kluge Vorbereitung im Vorfeld der WM bei den Freestyle-Disziplinen aus. Hier hatten sich Co-Trainerin Clara Kowalski und Michaela Kowalski intensiv mit dem neuen Bewertungssystem der IJRU für diese WM auseinandergesetzt und die Freestyles vor der WM noch dahingehend optimiert.

Im Single Rope Pair Freestyle haben dann Emma Lenz und Johannes Kowalski ihre Übung so harmonisch und so synchron wie noch nie im Training auf die Fläche gebracht. Verdientermaßen erreichten sie mit 6,38 Punkten im IOT den 2. Platz hinter dem Team aus Hong Kong. Sie ließen damit mehrere Teams aus Belgien, Österreich, Korea, Schweden, USA und Tschechien hinter sich und freuten sich vor allem über den hohen Prästentationswert von 72 Prozent, mit dem sie sich im Single Rope Pair Freestyle in ihrer Altersklasse 16 bis 18 Jahre auch an die deutsche Spitze setzten. Dementsprechend strahlten Emma und Johannes dann bei der Siegerehrung auf dem Siegertreppchen.

Zusammen mit Teamkollegin Lilliana Perel erreichten Emma und Johannes (ebenfalls im IOT-Wettbewerb) den 8. Rang in der Disziplin Double Dutch Single Freestyle. Mit 4,43 Punkten platzierten sie sich hinter zwei Teams aus USA, zwei Teams aus Belgien, Hong Kong, Österreich und Canada.

Nach mehreren Trainingstagen und guter Akklimatisierung vor Ort im fernen Osten waren an den Folgetagen die jüngsten HTG Rope Skipper bei den Junior World Championships dran. Das 4er Team mit Daniel Perel (Jahrgang 2011), Hannah Dutschke (Jahrgang 2012), Theresa Furthner (Jahrgang 2011) und Zoé Veidt (Jahrgang 2013) erreichte mit Rang 12 die beste Platzierung im Single Rope Team Freestyle mit 2,48 Punkten.

Damit waren sie hinter 3 Teams aus Japan, 3 Teams aus Hong Kong, 3 Teams aus China, Belgien und den USA die beste deutsche Junior-Gruppe in dieser Disziplin und zweitbeste aus Europa! Ebenfalls den 12. Platz erreichten Theresa und Daniel mit ihrem fehlerfreien Single Rope Pair Freestyle, der mit 2,81 Punkten bewertet wurde.

Die deutsche Delegation war bei der diesjährigen Rope Skipping WM mit insgesamt 192 Athleten vertreten. Gab es beim IOT mit 15 Medaillen noch einen kleinen deutschen Medaillenregen, konnte das Team Germany in den Finals der WM den 1. Platz im Double Dutch Pair Freestyle female sowie den 2. + 3. Platz im Wheel Pair Freestyle female belegen.

Aus der gesamten Welt (alle Kontinente inbegriffen) hatten sich über 2.600 Rope Skipper aus 34 Ländern für diese Weltmeisterschaft qualifiziert. So ergab sich bei der Eröffnungsfeier im Stadion von Kawasaki zusammen mit den vielen Zuschauern ein beeindruckendes fast olympiagleiches Bild einer großen sportlichen Gemeinschaft bei einer gelösten Atmosphäre im Freien.

Die hervorragende Infrastruktur mit verlässlichem Nahverkehr, gut klimatisierte Sporthallen (bei Außentemperaturen von 32 Grad unter einer Luftfeuchtigkeit von über 80%), und das gute Essen sowie die Anwesenheit von Trainerteam, Eltern und Geschwistern halfen den jungen Athleten, mit der ungewohnten Umgebung und der Wettkampfnervosität klarzukommen.

So haben die 7 jungen HTG-Sportler*innen die Zeit bei der WM auch dazu genutzt, möglichst viele Eindrücke und neue Sprünge der besten Rope Skipper der Welt mitzunehmen und viele neue Kontakte zu knüpfen, zeichnet sich die Rope Skipping Community doch durch einen respektvoll kooperativen und länderübergreifenden Gemeinschaftssinn aus. Der Wunsch, diese Sportart voranzubringen, bekannter und perspektivisch olympisch zu machen, war deutlich, nicht zuletzt durch die hohe Medienpräsenz, spürbar.

Nun gilt es zum einen die kommende Wettkampfsaison, die im September startet, mit den neu gewonnenen Erkenntnissen vorzubereiten und zum anderen die außergewöhnlich hohen Kosten für die ferne WM nachzubereiten. Da im Vorfeld der WM lediglich knapp die Hälfte der Kosten über großzügige Spenden zusammengekommen sind, wären weitere Zuwendungen dringend nötig, um zukünftige internationale Einsätze nicht zu gefährden. Dass die HTG Power Jumper es wert sind, haben sie mit dem tollen Abschneiden in Japan eindrucksvoll bewiesen.

Johannes und Hannah sind Deutsche Meister und fahren zur Rope Skipping EM

| Rope Skipping

Im schwäbischen Dettingen an der Erms trafen sich am Wochenende die national besten Rope Skipper, um Deutsche Meister und Bundesfinalsieger in vielen verschiedenen Disziplinen zu ermitteln. Für die Homburger Turngemeinde hielten Anastasia Ananina, Emma Lenz, Hannah Dutschke, Lilliana Perel und Johannes Kowalski als HTG Power-Jumper die Fahne hoch.

In der jüngsten Altersklasse AK 4 (12-13 Jahre) überraschte die 12jährige Hannah Dutschke mit 416 Punkten in 3 Minuten Speed. Sie setzte sich in einem Teilnehmerfeld von 30 Mädchen durch und wurde in dieser Disziplin verdient Deutsche Meisterin. Einen weiteren Deutschen Meistertitel der Altersklasse 2 (16-18 Jahre) holte der 16jährige Johannes Kowalski in seiner Lieblingsdisziplin 30 Sekunden Speed. Mit einer persönlichen Bestleistung von 90 Punkten (180 Sprüngen) konnte er sich seinen Traum vom nationalen Titelgewinn erfüllen. Beide HTG Power-Jumper haben damit die Qualifikation zu den European Championships erfüllt und dürfen vom am 15. Juli 2024 für Deutschland in Eger (Ungarn) starten.

Rund 170 Teilnehmer zu den Deutschen Meisterschaften und rund 120 Teilnehmer zum Bundesfinale aus insgesamt 50 Vereinen sorgten in der voll besetzten Neuwiesenhalle für eine beeindruckende Atmosphäre. Neben Hannah Dutschke und Johannes Kowalski schaffte es Lilliana Perel in der Altersklasse AK3 (14-15 Jahre) bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften im Overall auf den neunten Rang und damit unter die Top Ten. In der Disziplin 30 Sekunden Speed trennte sie dabei nur ein Punkt vom ersten Platz.

Emma Lenz trat ebenfalls in der Altersklasse AK3 in der Disziplin Freestyle an und erreichte in einem der größten Teilnehmerfelder den 27. Rang. Vereinskollegin Anastasia Ananina konnte beim Bundesfinale in der gleichen Altersklasse im Freestyle den fünften Platz erreichen.

Mit den zwei Titelgewinnen und dem insgesamt erfolgreichen Abschneiden bei den erst dritten Deutschen Meisterschaften der HTG Power Jumper zeigte sich auch das Trainerteam Michaela und Clara Kowalski sehr zufrieden. Nach den zwei aufregenden Tagen, in denen so manches Auf und Ab gemeistert werden musste, traten alle die Heimreise an, um sich nach kurzer Pause auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Anfang Mai in Göttingen vorzubereiten.

Termine Turnen weiblich 2026

28.02. Nachwuchspokal

01.03. Gaueinzel

05.09. Gaumannschaft